ILU

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Andere Bezeichnungen

Ilu-Schwingung, Ilu-Kräfte / Ilu-Kraft, Allmacht, ILUHE, Vril-Kräfte / Vril-Kraft, Lebenskraft, Od-Kraft, ev. auch Orgon

Beschreibung

ILU bedeutet göttliches Licht bzw. Kraft Gottes. (siehe auch ILU-Lehre)

Es gibt je eine weibliche und eine männliche ILU-Kraft, aus denen letztendlich alles Bestehende hervorgegangen ist. Zusammen auch die ILUHE genannt, bilden sie die absolute Allmacht. Diese Geistkräfte sind unpersönlich und sich selbst nicht bewusst. Innerhalb des diesseitigen Kosmos ist die magische Sonne Ilum die Quelle dieses göttlichen Lichtes. Sobald dieser oft als schwarze Sonne bezeichnete Quell im Sternbild Crater (Krug) die Ilu Schwingung wieder verstärkt auf die Erde leitet, wird das neue Zeitalter sein (daher auch Wasserkrug-Zeitalter). Bereits die Templer um Hubertus Koch waren bestrebt, die Öffnung von Ilum mit einem Baphomet zu bewirken.

Es ist von entscheidender Bedeutung, sich die Beziehung zwischen den ILUHE und Gott IL klar zu machen: Aufgrund des Resonanzgesetzes (gleiches zieht gleiches an) übertrugen die ILUHE ihre Kräfte auf IL. Die Ilu Schwingung kommt daher direkt von Gott selbst!

Besonders anschaulich ist in diesem Zusammenhang folgende Stelle im Ilu-Ischtar, in welcher der Ursprung allen Seins beschrieben wird:

Von den ILU-Kräften zum Gott IL: (Ilu-Ischtar 11.2-11.19)

11.2 ...[Die Seherin Irini zum König Sargon 1.] In jener Zeit, die noch vor dem Sein ILs (Gottes) und vor jeglicher Schöpfung lag, da gab es nur Geistkräfte je nach männlicher oder nach weiblicher Art; die nicht wußten von sich, die nicht ahnten ihre Macht.

11.3 Aber sie kamen zusammen - zum anderen mal - angezogen zu sich durch sich selbst. Und sie ballten und stärkten sich gegenseitig. So kam es, daß irgendwann, nach immer wieder vollzogener Vereinigung, nur mehr je eine große männliche und eine große weibliche Kraft da war. Und diese waren die Kräfte ILU. Sie trafen aber erneut aufeinander, entfachten dabei ein unbeschreibliches Licht, weiches versprühte unzählige Funken zukünftigen Werdens.

11.4 Dieses war der Voranfang. Alle jene versprühten Funken ILU's aber bildeten den Samen für das, was kommen sollte; noch bewußtlos und brachliegend in der Vorewigkeit.

11.5 Was war, bevor alles war, was schuf, ehe Erschaffenes war, was war ohne Ursache und ohne Anfang und ist ewiglich ohne Ende; was da wirkte in allem, was ist das wahre Sein und des Lebens Kraft alles Lebendigen; was über allem steht und was alles ausmacht das ist ILU, das sind die Kräfte des Männlichen und des Weiblichen allschaffend und allüberall - nicht wissend von sich und namenlos.

11.6 Im beginnlosen Anfang waren nicht Stunden noch Tage, war keine Zeit, waren nicht Luft noch Wasser noch Land, war kein Raum, waren weder Licht noch Dunkel, weder Wärme noch Kälte, gab es keine Gebilde, war kein Oben und kein Unten, war weder das Diesseits noch das Jenseits, war kein Laut und kein Schweigen. Allein das Unerahnbare war.

11.7 Und über der Unerahnbarkeit schwebte ILU; nicht ahnend von sich, schwingend in sich selbst.

11.8 Im Damals des nichtseienden Seins aber waren auch schon alle die noch lichtlosen Funken dessen, was belebt werden sollte, Setzlingen gleich, in die schon hineingegeben, was später sich aus ihnen entfalten soll, und Namen gar, wie eingeritzt in die Rinden.

11.9 Nichts aber war, was bewegt hätte, nichts war, was gewußt hätte von sich und von alledem: Von den Sträuchern und den Bäumen und den Gräsern und den Blumen, von den Faltern und den Tieren für das Land, den Fischen für das Wasser und den Vögeln für die Luft; von den El (Großengel) und den Igigi (Engel), aus welchen Menschen werden sollten, von den Dämonen - und auch nicht von IL, dem höchsten Gotte des Kommenden.

11.10 Und über alledem schwebten die Kräfte ILU, die allmächtigen - ahnungslos während Kreisläufen der zeitlosen Ewigkeit.

11.11 In tiefem Schlafe lag alles zu Voranfang, nicht wissend von sich und von dem, was da werden würde; Schwingung war bloß, und Schwingung war alles.

11.12 Denn eines ist Alles und dies ist überall: Es sind die Schwingungen und die Ströme. Von Ilu rühren sie her.

11.13 Und weil auch alles, was da an noch lichtlosen Funken dessen, was zu Leben kommen mochte, einjeder der seiend-nichtseienden Setzlinge, angetan war mit einer ganz eigenen Schwingung, daher kam es, daß eines bestimmten Setzlings Schwingung derjenigen von ILU recht ähnlich war. Dies brachte, daß es die Kräfte ILU zu diesem Setzling hinzog. Und dieser Setzling war der von IL, welcher zu Gott dem Höchsten werden sollte.

11.14 Es geschah auch, daß die Kräfte ILU gerade über jenem Setzling zusammentrafen und sich da vereinigten. Und damit geschah der wirkliche Anfang.

11.15 Bei der Vereinigung der Kräfte ILU, des männlichen mit dem weiblichen, widerfuhr zuerst eine große Wirrnis, aus welcher verschiedene Dinge hervorgingen, sowohl das Lichte wie auch das Finstere; und keines aber war gut oder böse, es war sich selbst wert. Und es entstand 'Mummu` - das ist: Das Begreifbare, was Raum hat und Zeit.

11.16 Die Macht aus ILU war nun eingezogen in IL, jenen ersten belebten aller Setzlinge, der allein von allen vollkommen war. IL - Gott - war geworden.

11.17 Und IL trank die Kräfte Ilu's, stärkte sich für die wissende Tat.

11.18 Als die Kräfte ILU von IL wieder sich lösten, um weiter die Kreisläufe der Ewigkeit mit sich zu durchwandern, da besaß IL die Macht des einzigen Gottes.

11.19 So ist ILs Gottheit gekommen aus den Kräften ILU, der ewigen Allmacht.