Kommunikation mit dem Jenseits

Aus ThuleTempel
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Einleitung

Es stellt sich erst einmal die Frage, warum man Gott, den Höchsten, im Gebet anrufen sollte. Als all-wissendes und all-schauendes Wesen ist er sich unserer Wünsche, Sorgen und Ängste immer bewusst. Der eigentliche Sinn im Gebet zu Gott liegt daher darin, die persönliche Verbindung zu ihm zu stärken, sich seiner bewusst zu sein. Es wäre auch überflüssig ihn um Vergebung oder Erbarmung anzuflehen, denn Gott ist die Liebe, Güte, Erbarmung, Vergebung, Gerechtigkeit, Selbstaufopferung und Wahrheit.

Praxis

Da Gott auf der Erde grundsätzlich passiv agiert und den Menschen die volle Entscheidungsfreiheit lässt, sollte man sich eher an die jenseitigen Wesenheiten wenden um Beistand zu ersuchen. Das können Großengel wie Istara sein, die kampfesmutigen Bewohner Mittelreichs, die lichte Isais, die Mutter Gottes Maria, verschiedene Schutzengel oder auch verstorbene Verwandte und Freunde, die vom Jenseits her für die Menschen wirken können.

Für die Durchführung muss man nun erst einmal wissen, wie die Verständigung mit der anderen Welt überhaupt funktioniert. Frömmelnde Worte reichen nicht. Stattdessen gelingt das richtige Beten nur durch die Kraft der Gedanken. Die Schlüsselrolle nehmen dabei Bilder ein, denn diese manifestieren sich auf der Meta-Ebene und können vom Jenseits gesehen werden. Haben wir also eine Nachricht oder eine Bitte, so müssen wir in Gedanken zwei Bilder aufbauen: Eine Darstellung des Empfängers und eine Visualisierung der Bitte (bzw. der Nachricht). Diese beiden Bilder müssen nun in Gedanken über- oder nebeneinander gelegt werden. Wichtig ist dabei, dass die Gedankenbilder vollkommen klar sind - richtiges Visualisieren erfordert einiges an Übung. Der Sachverhalt der Bildprojektion war den alten Kulturen nicht unbekannt und ist der eigentliche Gedanke hinter den Götterbildern und Figuren. Je mehr Menschen solche Darstellungen ansehen, desto stärker wird die Jenseitsprojektion und desto mehr Kraft kommt von ihr zurück zur Erde. Das besonders radikale Vorgehen der Religionen Schaddais gegen die Götterdarstellungen ist somit in erster Linie eine Vernichtung dieser Kraftquellen. Er selbst kann dieses Potenzial selbstverständlich nicht nutzen, denn eine Darstellung seiner Scheußlichkeit würde kein Mensch anbeten. So verbietet er dann auch jegliches Bildnis von ihm zu formen.