ILU-Lehre

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Die ILU-Lehre ist eine monotheistische, aber nicht missionierende Glaubensrichtung. Sie bezieht sich in ihren Glaubensvorstellungen zum Teil auf Texte älterer oder untergegangener Religionen, sowie auf metaphysische Philosophien, die von Sumerern, Babylonieren, Karthagern, Templern und verschiedenen Geheimgesellschaften überliefert und interpretiert wurden. Sie sieht Jesus nicht als Messias bzw. Sohn Gottes, sondern direkt als menschgewordenen Gott der Liebe und Wahrheit.

Name

Der Begriff „ILU-Lehre“ entlehnt den Begriff „ILU“ (v. babylonisch ilum). ILU ist als Kraft Gottes, bzw. als göttliches Licht zu sehen. Im Gegensatz zu anderen Glaubensgemeinschaften benutzen die Anhänger und Freunde der ILU-Lehre keine einheitliche Bezeichnung für ihren Glauben. Auch der Begriff „ILU-Lehre“ ist nicht als unveränderbar anzunehmen. Vielmehr steht es jedem Anhänger frei, seinen Glauben selbst zu beschreiben. Allerdings benutzen viele Gläubige diesen Terminus.

Eckpunkte des ILU-Glaubens

  • Grundlage allen Seins sind die allmächtigen und unpersönlichen ILU-Kräfte, auch "ILUHE" genannt.
  • Gott (IL), dem höchsten und allwissenden Wesen, stehen diese ILU-Kräfte zur Verfügung; aufgrund Seines reinsten Wesens verwendet Er sie nur zur Schaffung alles Guten.
  • Der Mensch ist nicht erschaffen, sondern als lebloser seelisch-geistiger Same von Anfang her neben Gott dagewesen.
  • Gott schuf zur Lebenserweckung der Samen ein Himmelreich im Jenseits mit Raum und Zeit und sandte die Kraft des ewigen Lebens in alle Wesen.
  • Fortan lebten wir als Engel, bestehend aus der Dreiheit Geist-Seele-Leben, die wir für immer in uns tragen, im Himmelsreich Gottes. Einen Tod gab es nicht.
  • Nach Äonen von Zeiten zogen zwei Gruppen besonders mächtiger Großengel aus dem Reiche Gottes aus, um sich ihre eigenen Welten zu erbauen. Die Gruppe des lichten Großengels Baal zog nicht in Feindschaft zu Gott aus und schuf das „Mittelreich“. Im Gegenzug errichtete der abgefallene Engel und Widersacher Jaho die Hölle und wurde zum Schattenwesen Satan-Jahwe-Schaddai, der selbst Gott sein möchte und alle Wesen als Untertanen versklaven will.
  • Ein Drittel der Engel zog den zwei Gruppen aus Naivität und Neugierde bzw. durch die List Schaddains nach. Außerhalb des Himmelreichs fielen sie jedoch durch Gott in Ohnmacht bzw. Schlaf und Gott errichtete eine Trennmauer, um den Widersacher von ihnen fern zu halten.
  • Um diesen gefallenen Engeln (den späteren Menschen) die Rückkehr in das himmlische Reich zu ermöglichen, schuf Gott das Diesseits mit der Erde, sowie den jenseitigen Weltenbogen. Es gibt daher keine Reinkarnation im Sinne von irdischer Wiedergeburt.
  • Der jenseitige Weltenbogen reicht in Abstufungen von den Höhen des Himmelreiches bis zu den Tiefen der Hölle. Je nach Gedanken und Taten auf der Erde kommt ein jeder nach dem irdischen Sterben auf eine ihm angemessene Jenseitsstufe. Durch Wandel der Wesensart vermag der Mensch sich weiter hinauf- oder hinabzuarbeiten. Das Erreichen des Himmelreiches hängt somit nur vom Menschen selbst und nicht von der „Gnade Gottes“, rituellen Vorschriften oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft ab.
  • Der Teufel Satan-Jahwe-Schaddai lässt sich von seinen Knechten als Gott feiern und trachtet danach die göttliche und somit natürliche Ordnung auf der Erde zu stören.
  • Seitdem der Satan durch seine Knechte den Weg zur Erde fand, tobt auch im Diesseits die Schlacht zwischen Licht und Finsternis.
  • In Jesus Christus kam Gott selbst auf die Welt, entblößte den Satan (Jahwe) und seine Knechte und zeigte den Menschen durch Seine Auferstehung, dass Gott unendlich mächtiger als die Finsternis ist.
  • Zu Beginn des 21. Jahrhunderts -die Zeitangabe ist eine Interpretation bzw. Vermutung und muss nicht zwangsweise richtig sein- soll ein neues Zeitalter auf der Erde anbrechen und ein neues irdisches Lichtreich hervorbringen. Dies kann aufgrund des Resonanzgesetzes nur geschehen, wenn es genug Menschen von lichter Wesensart gibt.
  • Gott selbst beauftragte die Völker des germanischen Kulturkreises mit der Schaffung des neuen Lichtreiches, das auch für alle anderen Völker ein Licht sein und den Sieg der göttlichen Wahrheit auf Erden einleiten wird. Dazu stellte Er ihnen jenseitige Lichtwesen wie den Großengel Ischtar zur Seite.
      Vgl. Matthäus-Evangelium 2.11

Ziele und Praxis

Die ILU-Lehre selbst ist bestrebt, die Wahrheit über Gott, den Sinn des Lebens auf Erden und im Jenseits und die Manifestation des Seins zu entdecken und wiederzugeben. Sie ist eine lebendige Glaubensrichtung, die immerfort Neues lernt und schafft bzw. sich durch Gott und seine Helfer belehren lässt. Sie erkennt aber auch wahrheitliche Fragmente in anderen Religionen, obwohl diese insgesamt als unvollkommen oder als, oft von den Knechten Jahwes, verfälscht betrachtet werden.

Charakterisierend für die Ilu-Lehre und deren Anhänger sind die sieben göttlichen Eigenschaften Liebe, Güte, Erbarmung, Vergebung, Gerechtigkeit, Selbstaufopferung und Wahrheit, welche die Gläubigen versuchen in ihrem Leben umzusetzen. Abgelehnt werden hingegen die Wesenszüge Hass, Rachsucht, Vergeltungswut, Zorn, Neid, Gier, Blutgier, Greul und Missgunst des Widersachers Jahos.


Angewandte ILU-Lehre ist im Grunde genommen denkbar einfach:

Grundlagen des richtigen Lebens

Ewiges Leben

Bezugsquellen und Schriften

Bedeutende Schriften über Glaubensvorstellungen und die Geschichte der Menschen und Engel sind aus verschiedenen Zeitepochen überliefert. So finden sich erste Fragmente in sumerisch - babylonischen Tontafeln. Zu diesen Überlieferungen gehören: Das Buch der Sajaha, die Mahnsprüche-Sargon-I., die Salmanassar-III.-Bruchstücke und das Ilu-Ischtar. Diese babylonischen Erkenntnisse gingen dann später über an die Karthager. Hier wiederum sind bedeutend: Das Ilu-Aschera und das Ilu-Tani. Weitere karthagische Texte finden sich im Artikel Originaltexte. Durch Weisungen Gottes bzw. Jesus sind dann die Jovian-Offenbarung und das Marcion-Evangelium als Textquellen zu sehen. Die zahlreichsten Texte stammen jedoch aus der Zeit der Kreuzzüge bzw. Tempelherren. Die Isais-Offenbarung ist hierbei als das wichtigste Dokument zu betrachten. Modernere Texte liegen kaum vor, auch wenn es wahrscheinlich weitere Texte der Vril-Gesellschaft und der STM-Erbengemeinschaft gibt.

Organisationen, Richtungen und Zusammenhalt

Die ILU-Lehre ist vorwiegend seit dem Mittelalter uneinheitlich in Frankreich, Deutschland und Italien in Form von Geheimgesellschaften und Orden verbreitet gewesen. Allerdings trat sie nie als Religion auf, sondern war meist nur als Glaubensvorstellung fragmentarisch in diesen Gesellschaften vorhanden.

Über die Anzahl der heutigen Anhänger lässt sich nur spekulieren, da diese ihren Glauben nicht offiziell bekunden und es keine Glaubensdogmen gibt.

Innerhalb der ILU-Lehre gibt es unterschiedliche Gruppierungen (z. T. Geheimgesellschaften) und Einzelgänger, die sich als Gläubige der ILU-Lehre verstehen. Der Glaube selbst unterscheidet sich ebenfalls von Gruppierung zu Gruppierung. Die Unterschiede sind jedoch nur auf manche Praktiken und Auslegungen begrenzt. Grundsätzlich haben aber auch diese Gruppen eine einheitliche Glaubens- und Weltanschauung, die zumeist mit der ILU-Lehre Parallelen aufweisen.

Zwischen den einzelnen Gruppen gibt es unterschiedlich vernetzte Kommunikation. Wahrscheinlich arbeiten einige Geheimgesellschaften eng mit einander zusammen. Genaueres ist darüber aber nicht belegt.

Folgende Organisationen können mit dem Glauben der ILU-Lehre in Verbindung stehen. Einige davon existieren offiziell nicht mehr, andere sind reine Interessengemeinschaften. Manche dieser Gruppierungen verfolgen eigene Ziele, stehen aber im Bezug zur ILU-Lehre.

  • Ordo Bucintoro (offiziell 1500 bis ca. 1750 aktiv)
  • Causa Nostra (seit ca. 1995 bis heute aktiv)
  • Vril-Gesellschaft (offiziell ca. 1917 bis 1945 aktiv)
  • STM-Erbengemeinschaft (wahrscheinlich seit 1312 bis heute aktiv)
  • Tempelhofgesellschaft (bis heute aktiv)
  • Isais Gemeinschaft KVM (offiziell bis 1945 aktiv)
  • Societas Templi Marcioni (unbekannt)
  • Tempelherren (offiziell 1120 – 1312 aktiv)

Der Ordo Bucintoro verfolgte besonders unter Julietta da Montefeltro jenseitskundige Magie und die Schaffung eines Imperium Novum. Dieses sollte vorrangig ein aristokratisches Kernland aus allen deutschen und italienischen Gebieten einschliessen. Die Aristokratie sollte jedoch neu gebildet werden. Den normalen Bürgern wurden persönliche Grundrechte zugestanden. Der Ordo Bucintoro pflegte Verbindungen zur STM-Erbengemeinschaft.

Causa Nostra ist ein Interessenverband von ILU-Gläubigen. Ihr Ziel ist die Verbreitung und Forschung der ILU-Lehre. Dabei nutzen sie im Selbstverlag erschienene Bücher und das Internet. Causa Nostra soll Verbindungen zur STM-Erbengemeinschaft und anderen Geheimgesellschaften pflegen.

Die Vril-Gesellschaft (auch Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik) soll mit Hilfe von Jenseitsmagie, Antriebsgeräte für Flugkörper und eine Jenseitsflugmaschine entwickelt haben. Sie besaß Kontakte zur STM-Erbengemeinschaft.

Die STM-Erbengemeinschaft ist als Überbleibsel der Tempelherren zu verstehen. Das heißt nicht, dass sie nicht im Verborgenen intensiv an ihren Zielen arbeiten. Mit Hilfe einer magischen Apparatur, der Magna Figura, wollen sie die Erde in ein goldenes Zeitalter führen. Desweiteren archivieren sie wertvolle Texte zu allen Themen der ILU-Lehre. Sie arbeiten mit anderen Geheimgesellschaften eng zusammen. Sie sind nicht zu verwechseln mit einer rechtsradikalen Gruppe gleichen Namens, die mit der ILU-Lehre nichts zu tun haben.

Ist die ILU-Lehre rassistisch?

In der ILU-Lehre werden unterschiedliche Gruppen von Engeln genannt, welche sich auch im Diesseits wieder zusammengefunden haben. Diese Gruppen (Völker und Stämme) haben sich durch den freien Willen der Einzelwesen gebildet. Dabei zeigt sich, dass sich Gleiches zu Gleichem gesellt, ähnliches Verhalten und Aussehen also größere Nähe bedeutet. Es gibt jedoch keine zwei gleichen Engel bzw. Menschen - selbst Zwillinge unterscheiden sich. Kurzum: wir sind alle einzigartig.

Desweiteren unterscheiden sich die Engel, wie die Engelsgruppen, in ihren Fähigkeiten deutlich. Die stärksten und fähigsten, die Großengel bzw. El, sind hpts. heller Hautfarbe und nehmen jenseits wie diesseits mit ihren Stämmen die Führungsrollen wahr. Allerdings bestehen auch erhebliche Unterschiede innerhalb der Engelsgruppen. Diese stehen zwar der Gruppenharmonie nicht im Wege, bedeuten aber große Verschiedenheit in der Schaffenskraft. Eine bestimmte Erwartungshaltung an die Leistungsfähigkeit eines zufälligen Einzelwesens einer Engelsgruppe lässt sich daher nicht argumentieren.

Im Sinne friedlichen Gedeihens verlangt all dies auch auf der Erde berücksichtigt zu werden: z.B. durch das Selbstbestimmungsrecht der Völker, welches den gefallenen Engelsgruppen ermöglicht jeweils passende Rahmenbedingungen (Kulturen) zu bilden, aber auch innerhalb der Kulturen durch den Einzelwesen adäquat gestaltete Lebenspfade.

Ist die ILU-Lehre also rassistisch?

Was bedeutet rassistisch?

Rassismus wird landläufig auf zwei unterschiedliche Definitionen gestützt, was sich sehr schädlich auswirkt.

1. Definition: Sichtweise, welche die Menschen (analog zu Tieren) in verschiedene Unterarten (Rassen) einteilt, welchen auch unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben werden

2. Definition: Diskriminierung aufgrund der Rassenzugehörigkeit (Diskriminierung bedeutet eine Benachteiligung aufgrund einer Gruppenzugehörigkeit)

Stimmt das Vorurteil?

Laut 1. Definition: JA

So betrachtet ist die ILU-Lehre selbstverständlich rassistisch. An der Existenz von menschlichen Rassen kann auch gar kein Zweifel bestehen. Der Begriff wird schließlich selbst in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verwendet.

Laut 2. Definition: NEIN

Gerechtigkeit ist ein zentrales Element der ILU-Lehre. Daher sollten alle Menschen nach den gleichen Grundsätzen behandelt werden. Die Zugehörigkeit zu einer Rasse spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Fazit

Die Rassismus-Debatte lebt von der unklaren Wortdefinition, die bei aller "Forschung" stets gerne verschleiert wird. Wir hören nur immer, wie böse alles ist, was mit Rasse und Rassismus zu tun hat. Klärt man hingegen die Ausgangslage, so verschwindet alles Bedrohliche sehr schnell und die Argumentation der ILU-Lehre erscheint sehr sachlich und verständlich.

Bei der 1. Definition wäre sinnvollerweise von Rassenlehre zu sprechen, bei der 2. Definition von Rassendiskriminierung. Der unselige Begriff "Rassismus" sollte jedoch endlich als das gesehen werden, was er ist: ein Kampfbegriff unwissender und skrupelloser Gruppen gegen die natürliche Ordnung und das Glück der Menschen.

Kritik an der ILU-Lehre

Die verschiedensten Texte, die als Grundlage in die Einführung der ILU-Lehre gelten, sind meist nur als Übersetzungen und Überarbeitungen veröffentlicht. Originale bzw. Kopien von diesen Originaltexten sind nicht erhältlich. Diese sollen in diversen Privatarchiven, aus Gründen der Sicherheit, lagern und nur Eingeweihten zugänglich sein. Daher ist es für die Allgemeinheit nicht möglich festzustellen, ob die Texte tatsächlich aus den jeweils angegebenen Zeitepochen stammen und die Übersetzungen korrekt durchgeführt wurden.

Woher soll man also wissen, dass die ILU-Lehre keine reine Erfindung ist?


Kommentar des ThuleTempels:

Zunächst ist zu sagen, dass es Texte der Neuzeit gibt, die sehr wohl originär nachweisbar sind, wie etwa "Die Wahrheit über Gott..." (herausgegeben von Karl Karnik 1934). Ein Original befindet sich in der deutschen Nationalbibliothek, wie jeder mühelos über das Internet recherchieren kann.

Doch die bedeutendsten Werke, wie etwa die Jovian-Offenbarung, sind zugegebenermaßen nicht nachprüfbar. Hätten wir alle Schriften im Original, könnten wir wahrscheinlich die Entstehungszeiten sicherstellen und etwaige Übersetzungsfehler korrigieren. Tatsächlich brächte uns das aber nur bedingt weiter, wenn wir den Anspruch haben, die göttliche Wahrheit gefunden zu haben. Denn die entscheidende Frage bliebe nach wie vor unbeantwortet:

Kommt der Inhalt aus dem lichten Jenseits oder entspringt er der Fantasie der Autoren?

Solange uns kein Engel Gottes erscheint, der uns höchstpersönlich belehrt, sind wir auf unsere eigene Erkenntnisfähigkeit angewiesen. Alles was wir tun können, ist sämtliche uns zur Verfügung stehenden Informationen nach Inhalt, Aufmachung und Geistesart selbst kritisch zu beurteilen, um schließlich zu entscheiden, wem wir Glauben schenken wollen oder nicht.

Jeder mag dabei vorgehen, wie man möchte. Wir erwarten von selbsternannten Wesen des Lichts, dass sie freundlich, klar, unumwunden und für jeden verständlich in widerspruchsfreien Lehren kundtun, was zu wissen nötig ist. Wir erwarten Respekt vor dem freien Willen der Menschen, und dass das Böse beim Namen genannt und nicht beschönigt wird. Wenn all dies ausreichend erfüllt ist, sich vielmehr noch das Gefühl einstellt, dass unsere tiefsten Gedanken und Fragen angesprochen werden, so glauben wir von einer lichten Offenbarung sprechen zu dürfen.