Vom Sinn des Heiligen Abendmahls

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Im Reich Gottes, in den Welten des ewigen Lichts, im Reiche "Ilu", sind wir alle einst zum Leben gekommen, welches einjeder von uns aus Gott IL auf ewig erhalten hat.

In jenen lichten Welten des Gottesreichs sind die Bäume und die Wasser des Lebens. Von ihnen ernähren sich die Engel - und also auch wir, als wir noch Engel waren. Die Bäume und die Wasser des Lebens im Gottesreich sind also himmlische Nahrung.

Da wir nun aus dem Gottesreich ausgezogen waren und in den Samenzustand der Ohnmacht und des Vergessens zurückfielen, schuf Gott IL den diesseitigen Kosmos mit der Erde, damit wir in einer Welt, die unserer veränderten Schwingung gemäß ist, wieder zu Bewußtsein gelangen und durch das Erdenleben, und später die jenseitigen Welten, heimkehren können in die ursprüngliche Heimat, in das Reich Gottes.

Von alledem finden sich heute im sogenannten "Neuen Testament" nur mehr wenige Spuren. Wer aber die Wahrheit kennt, der erkennt auch dort deren Spuren, so zum Beispiel die wahre Bedeutung des Abendmahls.

Bedeutung des Abendmahls

So lesen wir etwa bei Johannes 6,48-51: "Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. Anders aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch; ich gebe es für das Leben der Welt."

Es geht dann in Vers 52 weiter: "Das stritten die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben." Die Juden hatten nicht verstanden, wovon Christus sprach. Wir haben es verstanden:

Als Gott IL sich entschloss, als Mensch unter die Menschen der Erde zu gehen, damit sie zur Erkenntnis dessen kommen sollten, wo die Macht des Bösen ist, die selbst den Gott der Liebe umbringt, jene Macht, die sich vom Satan auserwählen ließ, da nahm IL von der himmlischen Nahrung zu sich, von dem Bäumen und den Wassern des Lebens im Gottesreich. Somit war in ihm, in Gott, der als Jesus Christus auf Erden Mensch wurde, "Das Brot des Himmels" auf die Erde herabgekommen.

Nun wissen wir, dass wir alle unseren himmlischen Leib (Astralkörper), der unser eigentlicher, wahrer Leib ist, in uns tragen. Nach seinem Muster ist unser Diesseitsleib geformt, und nach ebendiesem Muster, werden wir nach dem irdischen Sterben unseren jenseitigen Leib erhalten, jeweils den Stoffen der Welt angemessen, in der wir leben. Der himmlische Leib in uns aber ist unser ewiges Muster! Irgendwann, so wir die Heimkehr in das Reich Gottes erreicht haben, wird der himmlische Leib wieder unser sichtbar-wahrer Leib sein. Diesen zu stärken ist also von höchster Bedeutung.

Als Gott der Herr Christus gekreuzigt worden war, irdisch verstorben und dann daselbst auferstanden, da offenbarte er den tiefen Sinn des heiligen Abendmahls, das er für alle anempfohlen hatte:

Bei seiner Himmelfahrt nämlich löste sich sein Fleisch in die Stoffe der Bäume des Lebens auf - und sein Blut in die Wasser des Lebens. Und dies beides - unendlich vermehrt - blieb feinstofflich in der Erdenwelt zurück: um dem Abendmahle zu dienen.

So wird wiederum eine Stelle des Neuen Testaments verstehbar, wenn es bei Johannes 6,55 heißt: "Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank." Darin wird zum Ausdruck gebracht, was wir zuvor sagten. Und lesen wir dazu noch Johannes 6,58: "Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist." Auch hier deutliche Rede für den, der das Wort Gottes versteht; und wie sagt doch Christus: "Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme." Jo 18,37.

Und dies also ist der wahre Sinn des heiligen Abendmahls: Wenn wir es zu uns nehmen, so essen und trinken wir damit nichts für unseren grobstofflichen Erdenkörper - sondern wir nehmen die himmlische Speise zu uns, die unseren inneren himmlischen Leib stärkt! Wir führen unserem himmlischen inneren Leib Speise und Trank des Gottesreichs zu, derer er auf Erden entbehrt.

Und damit ist die Stärkung, die wir durch das Heilige Abendmahl erhalten, eine wahrhafte und sehr unmittelbare Stärkung.

Während der heiligen Handlung des Abendmahls verbinden sich die von Gott Christus feinstofflich für uns zurückgelassenen himmlischen Speisen mit dem irdischen Brot und Wein, sie ziehen in diese ein und werden uns so zuteil.

Welche Kraft aber ist es, die dies bewirkt: Es ist die Kraft unseres Glaubens, die einem Magnetismus gleicht - besonders noch verstärkt durch die Glaubensgemeinschaft.